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Clara, Ausgabe 5: Clara - Zukunft braucht Arbeit

Wohl nirgendwo sonst ist der Ruf nach Bescheidenheit so laut und anhaltend vernehmbar wie im neoliberalen Deutschland. Arbeitgeberverbände,
"Wirtschaftsexperten" und "Volksvertreter" von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen sprechen mit einer Stimme: Die Republik lebt über ihre Verhältnisse! Gemeint sind in diesem Fall immer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Alten und sozial Schwachen. Diese Charlatanarie hat sich durchgesetzt. Die Verteilung des Reichtums von unten nach oben setzt sich weiter fort. DIE Linke fordert gemeinsam mit den Gewerkschaften. Damit muss endlich Schluss sein. Gemeinsame wirksame Kampfmethoden sind das Gebot der Zeit.

Schluss mit der Bescheidenheit

Von Oskar Lafontaine -

Die Gewerkschaften müssen wieder in die Lage versetzt werden, sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren: die Einkommen der Beschäftigten entsprechend dem Verteilungsspielraum zu verbessern.

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Erste Hilfe gegen die Armut

Von Marion Heinrich -

Die Zahl von sozialen Projekte, wie zum Beispiel der Tafeln, die Hilfe zum Überleben anbieten, wird immer größer, weil sich der Staat aus seiner gesellschaftlichen Verantwortung stiehlt. Das Bewusstsein, von Almosen der Wohlstandsgesellschaft leben zu müssen, sei menschenunwürdig, sagt Sabine Zimmermann, und nicht länger hinnehmbar.

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Afghanistan braucht Unterstützung, keine Besatzung

Von Heike Hänsel -

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin, sprach mit Malalai Joya, gewählte Abgeordnete der Loya Jirga, über die aktuelle Situation in Afghanistan, die Drogenmafia und die Interessen der USA.

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›Krieg gegen den Terror‹ ist gescheitert

Von Monika Knoche -

Die LINKE fordert den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan. Das Land darf nicht in der Abhängigkeit westlicher Staaten verbleiben. Wer weiter an der Gewaltspirale dreht und seine Interessen an Rohstoffen kriegerisch verfolgt, gefährdet den Weg in eine fried-lichere Welt.

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Er weiß, wo es lang geht

Von Frank Schwarz -

Manfred Koll, Fahrer von Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE ist 65 Jahre alt geworden. Zum Ende dieses Jahres geht er in den Ruhestand.

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Von der Rente muss man gut leben können

Von Michael Stamm -

DIE LINKE will, dass die Menschen sich nach lebenslanger Arbeit darauf verlassen können, nicht im Alter auf das Sozialamt angewiesen zu sein.

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Fehlende Beratung ist unterlassene Hilfeleistung

Von Hannah Hoffmann -

Die Beratungsstelle in Großenhain ist weit und breit der einzige Ort, wo Menschen, die »auf Hartz IV sind«, Hilfe bekommen. Sogar aus Berlin kommen Erwerbslose hierher. Strehla, Coswig, Meißen, Riesa, Dresden - in keinem dieser Orte gibt es eine Beratungsstelle. Aktuelle Studien besagen, dass 2,5 Millionen Menschen ihnen zustehende Leistungen nach Hartz IV nicht in Anspruch nehmen, weil sie nicht über ihre Rechte informiert werden.

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Einigkeit macht stark

Von Dierk Hirschel -

Politisch einflussreiche Gewerkschaften brauchen eine einheitliche Interessenvertretung. Der offene Konflikt schwächt die gesamte Bewegung.

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Karrierekick statt Karriereknick

Von Marion Heinrich -

In einem Interview fordert der stellvertretende Vorsitzende Klaus Ernst: "Wir wollen, dass
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tatsächlich lebbar wird. Dafür müssen sich auch die Arbeitgeber finanziell beteiligen, zum Beispiel für den Ausbau einer gebührenfreien Kinderbetreuung und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Elternzeit. Ohne
eine gesetzlich verankerte Pflicht für die Betriebe zur Gleichstellung von Männern und Frauen gibt es keine Verbesserung der Situation."

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Ein Baum ohne Wurzeln verliert seine Blätter

Von Marion Heinrich -

»Ein Baum ohne Wurzeln verliert seine Blätter«, ist ein Satz, den Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der LINKEN gern benutzt, um deutlich zu zeigen, dass seine Wurzeln in der PDS und in Ostdeutschland sind. Er steht dafür, dass miteinander diskutiert wird, unterschiedliche biografische und politische Lebensläufe respektiert werden.

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Anna, Jessica und Stefan lernen bei den LINKEN

Von J.Klaws, S. Kabbes; A.Borrmann -

Das erste Ausbildungsjahr zwischen Schulbank und Bundestag haben unsere Auszubildenden, Anna, Jessica und Stefan, geschafft. Wie es den künftigen Fachangestellten für Bürokommunikation dabei gegangen ist, erzählen sie selbst.

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51 Stunden für 1.100 brutto

Von Frank Schwarz -

Kornelia Möller, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag: »Es ist ein Skandal für ein demokratisches Land, dass Menschen wie Michael Gläser bis an die Grenze der Belastbarkeit gehen müssen und dafür dennoch keinen Lohn erhalten, von dem sie leben können. DIE LINKE fordert seit langem einen gesetzlichen Mindeststundenlohn von 8 Euro, damit Menschen, die Arbeit haben, davon auch leben können.«

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Neue Arbeit braucht das Land

Von Thomas Falkner -

Geht der Menschheit irgendwannn die Arbeit aus? Im Laufe der Geschichte sind viele Berufe, die einst das Erwerbsleben von Menschen prägten, abgeschafft worden. An ihre Stelle sind aber nicht öffentliche Finanzierungen
getreten, sondern neue Berufe, neue Geschäftsfelder, neue Produkte, neue
Dienstleistungen. Nicht Schrumpfung, sondern Innovation - so lautet die Antwort.

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Opelaner in Eisenach blinken links

Von Jensen Zlotowicz -

Bodo Ramelow besuchte die Opel Eisenach GmbH und diskutierte mit dem Betriebsrat, Angestellten und Geschäftsleitung über Herausforderungen und Konsequenzen der Globalisierung. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende war sich mit der Arbeitnehmervertretung einig, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit in der gesamten Branche bezahlt werden muss.

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Kein Mangel an Geld, sondern an guter Politik

Von Gesine Lötzsch -

Es ist keine Schwarzmalerei, wenn DIE LINKE auf die immer noch gravierenden strukturellen Probleme im Osten verweist. Schaut man sich den Prognos-Zukunftsatlas an, dann fällt vor allem eines auf: Egal, welche Wirtschafts- und Sozialdaten man wählt, stets zeichnen sich deutlich die Umrisse der DDR ab.

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Abschwung Ost

Von Hans Thie -

In weiten Teilen Ostdeutschlands, insbesondere in den strukturschwachen ländlichen Regionen, verstärken sich negative Tendenzen wechselseitig. Als Folge von Abwanderung und gravierenden sozialen Problemen schrumpft die regionale Nachfrage. Entsprechend ungünstig sind die Aussichten für die lokalen Unternehmen.

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Blühend leerer Osten

Von Hannah Hoffmann -

»Der Osten droht auszubluten.
Wenn die Abwanderung junger Frauen weiter anhält, werden sich die ohnehin gravierenden
demografischen Probleme im Osten verschärfen.«
Roland Claus, Fraktion DIE LINKE

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Das ist ein unausrottbarer Irrtum, dass Politik die Satire übertrifft

Von Diether Dehm -

Diether Dehm im Gespräch mit Multitalent Werner Schneyder
über Irrtümer, Realsatire und Hoffnung.

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