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Klar, Ausgabe 6: Klar: Bundeswehr raus aus Afghanistan

In Deutschland wächst der Widerstand gegen die Kriegseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan. Die Bilanz des Krieges, der 2001 begann, ist katastrophal: Warlords und Drogenbarone regieren das Land. Die Bevölkerung leidet Not, es fehlt an Wasser und Strom, Krankenhäusern und Schulen. Die Taliban gewinnen an Einfluss.

Bundeswehr tritt als Besatzungsmacht auf

Von -

Die Bundeswehr hat dem geschundenen Land keinen Frieden gebracht. Im Gegenteil: Weil sie als Besatzungsmacht auftritt, werden Bundeswehrangehörige immer häufiger zum Ziel von Terroranschlägen, werden deutsche Staatsbürger entführt und gefangen gehalten.

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Wir wollen eine neue Rentenformel

Von Volker Schneider -

CSU-Politiker fordern, die Ostrenten zu kürzen. Volker Schneider verlangt hingegen, die gesetzliche Rente wieder zur Grundlage eines guten Lebens im Alter zu machen.

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Angst vor Altersarmut

Von -

Fast 350 000 Menschen leben in Deutschland in Armut, obwohl sie Rente bekommen. Rolf Stättler ist einer von ihnen.

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„Kolonialisierung mit militärischen Mitteln“

Von -

Oberstleutnant Jürgen Rose ist Offizier der Bundeswehr. Er vertritt im Interview nur seine persönlichen Auffassungen.

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Frieden für Afghanistan

Von Heike Hänsel -

Die Bilanz des Krieges in Afghanistan ist für seine Bevölkerung katastrophal: Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 300 US-Dollar pro Jahr, 90 Prozent der Frauen können weder lesen noch schreiben. Die Mütter- und Kindersterblichkeit ist weltweit am höchsten.

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Deutschland führt Krieg

Von Wolfgang Gehrcke -

Deutschland ist wieder wer. Nicht nur in Europa, sondern in der Welt. Außen- und Militärpolitik sind erneut eine geschichtlich unheilvolle Symbiose eingegangen: Deutschland wird am Hindukusch verteidigt. Auf diesen einprägsamen wie falschen Begriff brachte Ex-Verteidigungsminister Struck (SPD) den Anspruch deutscher Außenpolitik.

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Merkels Pförtner

Von Gesine Lötzsch -

Angela Merkel hat einen Hausmeister, einen Gärtner, einen Koch und mehrere Pförtner im Bundeskanzleramt um sich geschart. Das versteht jeder. Da gibt es keinen Sozialneid. Das muss sein! Ein so großes Haus kann die Kanzlerin ohne Hilfe nicht allein bewirtschaften. Es gibt immer etwas zu tun.

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Schatten der Einheit

Von -

Der Jahrestag der Deutschen Einheit wirft seine Schatten voraus. Gewiss wird die Regierung wieder auf »Leuchttürme« der Industrie im Osten verweisen. Studien belegen jedoch: Die Situation in den neuen Bundesländern ist alarmierend.

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Sozialer Aufschwung Ost statt sozialer Abschwung West

Von Petra Pau -

Ein in Afghanistan zerschossenes Soldaten-Bein (Ost) ist weniger wert als ein genauso zerfetztes Soldaten-Bein (West). Unvorstellbar? Doch, so ist es versicherungsrechtlich.

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Bundeswehr raus aus Afghanistan

Von Gregor Gysi, Oskar Lafontaine -

Die Gewalt in Afghanistan hat in den vergangenen Monaten weiter zugenommen. Immer wieder berichten die Medien über zivile Opfer durch Nato-Angriffe. Entführungen und Ermordungen von Entwicklungshelfern aus Staaten, die sich in Afghanistan auch -militärisch engagieren, häufen sich.

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Ost-Frauen flüchten vor Stellenmangel

Von Hannah Hoffmann -

In diesem Sommer ist Evi Süß für kurze Zeit nach Erfurt zurückgekehrt. Hier leben ihre Eltern, hier hat sie Abitur gemacht. Hier will sie ihr Kind zur Welt bringen. Danach zieht die 23-Jährige nach Frankfurt am Main. Ihr Freund, ein gelernter Mediengestalter, hat in der Mainmetropole Arbeit gefunden.

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„Alle sind gegen den Verkauf der Bahn“

Von -

Die Bundesregierung will bis 2009 knapp die Hälfte der Bahn und ihrer Infrastruktur an Privatinvestoren verhökern - zum Nachteil für Kunden und Beschäftigte, wie der Dokumentarfilm »Bahn unterm Hammer« zeigt. Klar sprach mit dem Regisseur Herdolor Lorenz.

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