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Querblick, Ausgabe 3: Osten ohne Frauen

Der Osten droht auszubluten, denn vor allem junge Frauen verlassen weiterhin die neuen Bundesländer in Richtung Westen. Im Jahr 2005 wanderten 15 % mehr Frauen als Männer aus den neuen in die alten Bundesländer ab. Insgesamt verließen 26500 Frauen und 22500 Männer Ostdeutschland. Die Bundesregierung sah dem weitgehend tatenlos zu. Aus ihrer Antwort (Drucksache 16/4695) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion wird klar: Sie entwickelte bislang keinerlei frauenspezifische Maßnahmen für das Abwanderungsproblem. Deutlicher konnte sie nicht zum Ausdruck bringen, dass ihr die Zukunft des Ostens egal ist.

Osten ohne Frauen

Von Roland Claus -

Der Osten droht auszubluten, denn vor allem junge Frauen verlassen weiterhin die neuen Bundesländer in Richtung Westen. Im Jahr 2005 wanderten 15 % mehr Frauen als Männer aus den neuen in die alten Bundesländer ab.

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Frauen übernehmen Verantwortung im Krisenherd Nahost

Von Jutta Kühl -

Zwischen zerbombten Häusern spielen Kinder. Das Straßenbild im Süden Beiruts, in einem schiitischen Stadtteil, ist geprägt durch aufgerissene Straßen, zerstörte Häuser und verunsicherte Menschen.

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Vorbeugen ist besser als Heilen

Von Dr. Martina Bunge -

Viele Krankheiten würden bei einer gesunden Lebensweise nicht so häufig auftreten oder einen leichteren Verlauf nehmen. Das reicht vom lädierten Rücken durch Bewegungsmangel über Diabetes infolge falscher Ernährung bis hin zum Krebs, ausgelöst durch das Rauchen.

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BAföG-Reform ist Augenwischerei

Von Nele Hirsch -

Seit Jahren entscheiden sich nur rund 6 Prozent aller Studierenden während des Studiums, Eltern zu werden. Gründe hierfür gibt es genügend: fehlende Betreuungseinrichtungen an den Hochschulen, kaum Akzeptanz seitens der Lehrenden und KommilitonInnen, Studienstrukturen, die ein Teilzeitstudium nicht zulassen, und unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten.

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Grundsicherung statt Freibeträge – was kommt nach dem Ehegattensplitting?

Von Caren Lay -

Mit der Abschaffung des Ehegattensplittings ist es so eine Sache. Sie gehört zwar zu einer in der »alten« PDS viel zitierten Forderung, und doch haben wir uns immer wieder gescheut, das Thema offensiv anzugehen. Denn vielen erscheint das Ehegattensplitting als eine Sozialleistung für Familien, als etwas, das wir verteidigen müssen.

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Überholt, ungerecht und teuer

Von Barbara Höll -

In Gestalt des noch immer rechtskräftigen Ehegattensplittings lacht ?uns die alte Adenauer-Republik aus dem vergangenen Jahrhundert an. Gedacht und geschaffen als steuerlicher Ausgleich für die von Müttern erbrachten Leistungen bei der Erziehung und Betreuung von Kindern, in einer Zeit, da Ehe und Kinder noch zusammengehörten.

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Mehrfachdiskriminierung von Migrantinnen bekämpfen

Von Sevim Dagdelen -

Die Bundesregierung wollte die  Rechte von Migrantinnen ganz besonders stärken, hieß es zumindest. Doch aus der vollmundigen Ankündigung wurde nichts, die Situation der Migrantinnen hat sich eher noch verschlechtert.

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Powerfrau in der Politik

Von Dagmar Enkelmann -

Was ist eine Powerfrau? Selbst im Internet findet sich keine Definition, aber dafür der eine oder andere Name einer »Kraftfrau«. Meiner war nicht dabei. Und Powermänner finden sich gleich gar nicht. Vermutlich ist Power beim Mann normal, bei der Frau die Ausnahme. Wahrscheinlich sind Frauen deshalb in gehobenen und Führungspositionen eben so selten.

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Tücken des Unterhaltsrechts gehen weiter

Von Maria Wersig -

Selbst die Bundesjustizministerin war mit dem Kompromiss der großen Koalition zum Unterhaltsrecht unzufrieden: Wenig »lebensnah« nannte sie das Ergebnis der zähen Verhandlungen zwischen Union und SPD.

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12000 fordern Frieden im Kurdengebiet

Von -

Das Kurdische Frauenbüro für Frieden (CENI) übergab Ende April in Berlin Unterschriften an drei Vertreterinnen der Fraktion DIE LINKE. 12000 Frauen unterzeichneten den Appell von CENI, der unter dem Motto »Lasst uns die Waffen für immer begraben« steht.

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