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12000 fordern Frieden im Kurdengebiet

erschienen in Querblick, Ausgabe 3,

DIE LINKE. solidarisch mit engagierten Frauen von CENI

Das Kurdische Frauenbüro für Frieden (CENI) übergab Ende April in Berlin Unterschriften an drei Vertreterinnen der Fraktion DIE LINKE. 12000 Frauen unterzeichneten den Appell von CENI, der unter dem Motto »Lasst uns die Waffen für immer begraben« steht.

Der Appell weist darauf hin, dass Frauen in kurdischen Provinzen der Türkei Hauptleidtragende des andauernden Konflikts sind, und fordert die Bundeskanzlerin auf, sich als amtierende EU-Ratspräsidentin für eine friedliche Lösung der kurdischen Frage einzusetzen.

Die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Kirsten Tackmann, die entwicklungspolitische Sprecherin, Heike Hänsel, und die integrationspolitische Sprecherin, Sevim Dagdelen, nahmen die Unterschriftenlisten entgegen. Sie versprachen die Weitergabe an die zuständigen Gremien des Bundestags. Ursprünglich hatten die Initiatorinnen geplant, die Unterschriften an Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung bzw. des EU-Ausschusses zu übergeben. Diese hatten entsprechende Anfragen aber ohne Angabe von Gründen zurückgewiesen.

Die Vertreterinnen der Linksfraktion ?erklärten sich solidarisch mit den Initiatorinnen des Frauenappells. Dagdelen erklärte, ihre Fraktion ?setze sich für die friedliche und politische Lösung von Konflikten überall auf der Welt ein, so auch ?in der Türkei. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschenrechtsorganisationen sei DIE LINKE auch über die Situation der kurdischen Frauen informiert und schließe sich der Forderung an, diese in eine demokratische und friedliche Lösung einzubeziehen.

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