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Querblick, Ausgabe 15: Frauen und Kinder zuerst

2010 ist das »Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung«. Allein in der Bundesrepublik leben mehr als zehn Millionen Menschen in Armut. Tendenz deutlich steigend! Diese Querblick-Ausgabe nimmt sich des Themas aus verschiedenen Blickwinkeln an. Themen sind u.a. die unsozialen Kürzungspakete der Bundesregierung, die Angriffe der konservativen Presse auf staatliche Unterstützungsleistungen für Alleinerziehende, sowie sinnvolle Strategien gegen Frauenarmut in Deutschland und in der Entwicklungszusammenarbeit.

Editorial

Von Cornelia Möhring -

Mehr als zehn Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind arm. Es sind vor allem Kinder, alleinerziehende Frauen, Ältere und Menschen ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis.

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Frauen und Kinder zuerst

Von Ingo Schäfer -

Die Sparmaßnahmen der Bundesregierung treffen die am meisten, die des besonderen Schutzes der Politik bedürfen. Jetzt ist es offiziell. Die Verursacher der Finanzkrise werden nicht zur Kasse gebeten. Stattdessen will sich die Bundesregierung das Geld bei denjenigen holen, die sowieso schon zu wenig zum Leben haben.

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Moralische Instanz für soziale Gerechtigkeit

Von -

Die promovierte Sozialwissenschaftlerin Luc Jochimsen kandidiert für DIE LINKE für das Amt der Bundespräsidentin. Ihre Motivation: »Ich will mich nicht damit zufrieden geben, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Eine Gesellschaft, in der immer mehr Leute verarmen und einige wenige immer reicher werden – das will ich nicht und davon möchte ich Tag und Nacht reden.«

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»Im Moment bin ich sehr kämpferisch«

Von Ewald Riemer -

Vorurteile gegen ihre Lebensform gehören für alleinerziehende Menschen immer noch zum Alltag. Auch deswegen, weil sie in Deutschland die Familienform mit dem höchsten Armutsrisiko ist. Doch was sich die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung« (FAS) erlaubte, überraschte selbst erfahrene Aktivistinnen: Alleinerziehende Frauen seien die Hätschelkinder der Nation, titelte die Zeitung, entfachte damit eine Debatte und erhielt Reaktionen, die deutlich machen, warum um Gleichberechtigung immer noch gekämpft werden muss und welche Wege es gibt.

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Armut ist oft weiblich

Von Katja Kipping -

Armut ist weiblich. Diese Tatsache ist bekannt und wird durch zahlreiche Untersuchungen, wie etwa den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, bestätigt. Demnach beträgt die allgemeine Armutsrisiko-Quote bei Frauen 21 Prozent, bei Männern 16 Prozent.

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Armut bekämpfen – europaweit und jetzt!

Von -

2010 ist das »Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung«. Mehr als 80 Millionen Menschen gelten in Europa offiziell als arm, in der Bundesrepublik sind es 13 Prozent der Bevölkerung. Tendenz deutlich steigend!

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Mikrokredite für Kleinstunternehmerinnen

Von Jutta Kühl -

Solche Meldungen gingen um die Welt: Die Philippinin Corazón Endela konnte von ihrem Lohn in einer Schuhfabrik nicht leben und hat sich mit der Produktion von Pantoffeln selbständig gemacht. Die Ghanaerin Sinina Adbena betreibt plötzlich einen kleinen Dorfladen, und die Peruanerin Manuela Gomez verdient ihr eigenes Geld als Weberin. Der Grund hierfür: Mikrokredite (siehe Kasten) haben diesen Frauen geholfen, eine neue Existenz aufzubauen. Sind sie eine sinnvolle Strategie gegen Armut und Frauenunterdrückung?

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Frauen bei Jobvermittlung benachteiligt

Von -

Eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) und anderer Forschungseinrichtungen aus dem Jahr 2009 belegt, dass Frauen weniger gefördert werden als Männer. Untersucht wurde die Umsetzung der Hartz IV-Reform aus Geschlechtersicht.

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