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Querblick, Ausgabe 10: Finanzkrise international lösen

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich auf der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Doha ein Bewusstseinswandel angekündigt: Den Entwicklungsländern ist es gelungen, sich gegen den Alleinvertretungsanspruch der USA und der anderen G8-Staaten zu wehren. Mit dem Beschluss für eine UN-Konferenz kommen die Entwicklungsländer zumindest mit an den Verhandlungstisch, wenn es um die Reform des globalen Wirtschafts- und Finanzsystems geht.
 

Finanzkrise international lösen

Von Ulla Lötzer -

Konjunkturprogramm gegen globale Zuspitzung von Arm und Reich gefordert
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich auf der UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Doha ein Bewusstseinswandel angekündigt: Den Entwicklungsländern ist es gelungen, sich gegen den Alleinvertretungsanspruch der USA und der anderen G8-Staaten zu wehren.

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Frauenhäuser nicht »verfallen« lassen

Von Irina Modrow -

DIE LINKE fordert bundesweite, einheitliche und bedarfsdeckende Finanzierung
Seit mehr als dreißig Jahren existieren in Deutschland Frauenhäuser. Sie wollen jeder Frau, die von Gewalt betroffen ist, eine Zuflucht und Hilfe bieten. Durch den Sozialabbau unter den Regierungen Schröder und Merkel hat sich die Finanzierungsgrundlage der Mehrheit der Frauenhäuser entscheidend verschlechtert und deren Arbeit eingeschränkt.

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Auch Hoffnung für die Frauen in den USA?

Von Johanna Bussemer -

Mit dem Machtwechsel im Weißen Haus erwarten viele Frauen Veränderungen bei Gleichstellung
Dezember 2008. Die Palmen auf dem Campus der University of California in Los Angeles sind so grün wie immer und doch liegt etwas in der Luft: Die USA haben sich verändert seit dem Wahlsieg des jungen halbschwarzen Mannes aus Illinois. Aber wie diese Veränderungen aussehen werden, darüber wird in Kalifornien überall diskutiert.

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Probleme müssen vor Ort gelöst werden

Von Frank Schwarz -

Interview mit Präsidentin des LandFrauenverbandes
Im deutschen Landfrauenverband konzentriert sich die Agrarpolitik besonders auf die Interessen von Frauen. Welche Schwerpunkte gibt es dabei?

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Wer hat Angst vor Rot-Gelb-Grün?

Von Karin Binder -

Ampel auf Lebensmitteln soll Verbrauchern sichere Orientierung beim Einkauf bieten
Fehlernährung und Übergewicht sind längst ein massives Problem der modernen Industriestaaten. Süßigkeiten, Limonaden und Softdrinks, Frühstücksflocken und Fertiggerichte sind ein Milliardengeschäft. Deshalb trickst die Lebensmittelindustrie seit Jahren und verschleiert mit Begriffen wie »kalorienarm« oder »light«. Zuckerbomben werden mit dem Slogan »Null Prozent Fett« angepriesen.

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Statt 1 Euro nur 67 Cent für Landfrauen

Von Kirsten Tackmann -

Vor allem in Dörfern und kleinen Städten herrscht Ungerechtigkeit bei der Bezahlung
Mit einem durchschnittlichen Verdienstabstand von 24 Prozent liegen die Erwerbseinkommen von Frauen in Deutschland deutlich hinter denen ihrer männlichen Kollegen. Diese Lohndiskriminierung von Frauen ist ein gesellschaftlicher Skandal, den DIE LINKE zu einem Top-Wahlkampfthema machen muss.

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Backanleitung für Kita-Erzieherinnen

Von Diana Golze -

Bis 2013 drohen wegen Fachkräftemangels große Defizite bei der Kinderbetreuung
Das Rezept ist ganz einfach: Man nimmt eine EU-Vorgabe, tut ein wenig Bundesgesetzgebung für den Basisteig hinzu und hofft, dass die Nebenköche aus den Bundesländern den Teig in den Backofen schieben. So ähnlich könnte man die Versuche der rot-grünen Regierung wohl umschreiben, die großen weißen Flecken in puncto Kinderbetreuung in den alten Bundesländern wenigstens kleiner zu machen.

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Frauen zwischen Kirche, Staat, Tradition und Armut

Von Corinna Genschel -

Kämpfe um Selbstbestimmungsrechte nach wie vor aktuell
Durch die politische Einflussnahme der Kirche auf Staat, Parteien und Gesellschaft wurden in Polen?1993 Abtreibungen wieder unter Strafe gestellt. Erlaubt ist ein Schwangerschaftsabbruch seitdem nur nach einer Vergewaltigung oder wenn das Leben der Frau in Gefahr ist.

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Schwangerschaftskonflikte nicht mit Gesetzesverschärfungen lösen

Von Kirsten Tackmann -

Streichung des § 218 ist und bleibt Ziel der LINKEN
Der eigentliche Konflikt der Bundestagsdebatte am 18. Dezember 2008 zu späten Schwangerschaftsabbrüchen (nach der 22. Woche) war die Frage: Trauen wir als Gesetzgeber Schwangeren zu, mit Unterstützung ihrer Ärztinnen und Ärzte selbstbestimmt eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen?

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Editorial

Von Kirsten Tackmann -

Die Grüne Woche mit linken und weiblichen Stichworten gestalten
2008 beteiligte sich die Bundestagsfraktion der LINKEN erstmalig an der Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände am Funkturm. Ein nicht unumstrittenes Projekt. Würden die Menschen nicht vor allem Spaß und Entspannung auf einer solchen Messe erwarten statt politischer Botschaften?

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»Wir können die Männer nicht allein kämpfen lassen«

Von Alexander King -

Präsidentin der Verfassunggebenden Versammlung Boliviens besuchte Linksfraktion
Der Lebensweg und der politische Werdegang von Silvia Lazarte stehen beispielhaft für den sozialen und demokratischen Wandel in Bolivien, der sich mit der Wahl des linken Präsidenten Evo Morales Ende 2005 Bahn brach.

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