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Lösen Nanostoffe in Lebensmitteln Krebs aus?

Im Wortlaut von Karin Binder,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.


Neugierige Blicke: Wie schädlich sind Nanostoffe für den Menschen?

 

Die gesundheitlichen Risiken der Nanotechnologie bei Lebensmitteln standen im Mittelpunkt des Besuchs im Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe am 12. Juli 2011. Die Einrichtung kümmert sich um den Verbraucherschutz im Ernährungsbereich. Bei der Anwendung von Nanostoffen durch die Ernährungsindustrie steht der Verbraucherschutz noch am Anfang. Das wurde bei dem Treffen in dem Institut, das dem Bundesverbraucherministerium unterstellt ist, deutlich. Es fehlt an geeigneten Laborverfahren, um Nanozusätze im Essen untersuchen zu können. Die Bundesregierung ist daher gefordert, ausreichend Mittel zu Anschaffung geeigneter Mess- und Analysegeräte zu Verfügung zu stellen. Nanostoffe können Organe schädigen und möglicherweise Krebs auslösen. 

Von Karin Binder 

linksfraktion.de, 12. Juli 2011

Zur Übersichtsseite der Reihe Sommer im Wahlkreis

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