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Eon in öffentliche Hand überführen

Pressemitteilung von Sahra Wagenknecht,

"Es ist höchste Zeit, Eon-Chef Johannes Teyssen vorzeitig in Rente zu schicken und den Konzern in öffentliche Hand zu überführen. Wer die eigenen Profite über die Sicherheit der Bevölkerung stellt, hat an der Spitze des größten deutschen Energiekonzerns nichts zu suchen", kommentiert Sahra Wagenknecht anlässlich der Eon-Hauptversammlung die aktuellen Äußerungen des Atommanagers. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Laut Wirtschaftswoche ist sich der Chef des größten Atomkraftwerkbetreibers sehr wohl bewusst, dass die Atomenergie 'Gefahren und nie völlig auszuschließende Risiken birgt' .Doch, so Teyssen, dies sei 'immer so im Leben; der Einsatz ist hoch, und der Ertrag ist auch hoch'.

Wer derart zynisch die Gesundheit und das Leben unzähliger Menschen gefährdet, um maximale Erträge aus dem Betrieb von Atomkraftwerken einzustreichen, ist ein Sicherheitsrisiko für Deutschland. Hinzu kommt, dass Eon nicht ausreichend in erneuerbare Energien investiert und damit die Energiewende blockiert. Einen Atomausstieg vor dem Jahr 2025 hält Teyssen für unrealistisch und droht indirekt damit, im Fall eines schnelleren Ausstiegs an der Preisschraube zu drehen. Es liegt daher im Interesse der Verbraucher, die sich mehrheitlich eine rasche Energiewende wünschen, Konzerne wie Eon zu vergesellschaften und demokratischer Kontrolle zu unterstellen."

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