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Chance zum Neuanfang der Stiftung endlich nutzen

Pressemitteilung von Sigrid Hupach,

"Jetzt gilt es, den Mut für die Auswahl einer qualifizierten, international anerkannten und aktuelle Bezüge mitdenkenden Persönlichkeit für die Direktorenstelle aufzubringen und damit zu einer konzeptionellen Neuaufstellung der Stiftung zu kommen. Dies muss in einem transparenten und den Beraterkreis einbeziehenden Verfahren geschehen", erklärt Sigrid Hupach, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Mitteilung des designierten Direktors der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung", Prof. Dr. Winfried Halder, für den Posten nun doch nicht zur Verfügung zu stehen. Die Wahl Halders durch den Stiftungsrat im Juni 2015 war der letzte in einer Reihe von Skandalen um die Stiftung – seine Benennung hatte den umgehenden Rücktritt von fünf Mitgliedern des wissenschaftlichen Beraterkreises zur Folge. Sigrid Hupach weiter:

"Gerade angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingssituation müssen aktuelle Fragestellungen zu Flucht und Vertreibung vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte gestellt werden. Damit die Stiftung endlich ihrem Auftrag gerecht wird, brauchen wir das Fachwissen mittel- und osteuropäischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um das Thema Flucht und Vertreibung historisch im europäischen Maßstab zu betrachten.

Die Stiftung ist eine Bundeseinrichtung – kein Organ des Bundes der Vertriebenen. Dies sollte sich auch in den Stiftungsgremien widerspiegeln."

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