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Staatliche Beteiligung bei EADS statt Glos’ Muskelspiele

Pressemitteilung von Oskar Lafontaine,

Zur aktuellen Debatte um die zu befürchtenden Massenentlassungen bei Airbus in Deutschland erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE., Oskar Lafontaine:

Die Muskelspiele von Wirtschaftsminister Glos sind wenig glaubwürdig. Natürlich würde es DIE LINKE. begrüßen, wenn die Bundesregierung Abstand von Rüstungsprojekten wie dem Eurofighter oder dem A 400 M nehmen würde. Die bisherige Praxis legt den Verdacht nahe, dass Glos’ Drohgebärden nichts anderes als ein Ablenkungsmanöver ist.

Deshalb muss die Bundesregierung alles daran setzen, direkt Einfluss auf die Konzernentscheidungen zu bekommen. Das funktioniert letztlich nur dann, wenn der Staat Anteilseigner bei EADS wird. In einem ersten Schritt sollte der deutsche Staat die Anteile in Höhe von 7,5 Prozent übernehmen, die DaimlerChrysler abstoßen möchte.

Die Koalitionsforderung nach einer „fairen Lastenverteilung“ bei Airbus ist eine Zustimmung zu unnötigem Stellenabbau.

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