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Guttenbergs Flirt mit Ripplewood kann teuer werden

Pressemitteilung von Herbert Schui,

"Der Bundeswirtschaftsminister will die Opel-Rettung möglichst billig haben. Der Flirt mit Ripplewood jedoch kann am Ende teuer werden", warnt Herbert Schui. "Wenn Opel kaputt saniert wird, was bei einem Einstieg von Ripplewood zu erwarten ist, kostet das viele Arbeitsplätze und viel öffentliches Geld", so der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. "Das scheinbar billigste Sanierungskonzept verlagert die Kosten lediglich auf einen späteren Zeitpunkt. Guttenbergs Strategie könnte sich damit für die Opelaner wie für die öffentliche Hand als desaströs erweisen." Schui weiter:

"Der Bundeswirtschaftsminister muss seine Spielchen mit Ripplewood sofort beenden und endlich der Verantwortung für die Arbeitsplätze bei Opel gerecht werden. Auch den Dumping-Phantasien von Magna müssen Grenzen gesetzt werden. Die Kürzungsforderungen des kanadisch-österreichischen Automobilzulieferers sind ebenfalls nicht von Pappe. Durch sie könnte ein Lohndumping-Wettbewerb in der ganzen Branche ausgelöst werden.

Das grundlegende Problem ist: Die Bundesregierung hat Opel Geld gegeben ohne dadurch wirklichen Einfluss zu bekommen. Jetzt ist sie weitgehend von GM abhängig. Es zeigt sich einmal mehr, dass eine offene Staatsbeteiligung besser gewesen wäre - für Opel und letztlich auch für die öffentliche Hand."

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