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Erhalt der Arbeitsplätze bei Opel statt ideologischer Verbohrtheit

Pressemitteilung von Ulla Lötzer,

"Es wird Zeit, dass der Nervenkrieg um Opel beendet wird. Schließlich hängt daran die Existenz vieler Menschen", erklärt Ulla Lötzer einen Tag vor dem Ablauf der Bieterfrist bei Opel. "Das Kriterium für eine Entscheidung muss der dauerhafte Erhalt der Arbeitsplätze sein", fordert die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für internationale Wirtschaftspolitik und Globalisierung. "Opel darf keinem Finanzhai zum Fraß vorgeworfen werden. Auch ein Engagement des angeschlagenen Autobauers Fiat ist abzulehnen, weil es nur Sinn macht, wenn im neuen Gesamtkonzern Synergien genutzt und Arbeitsplätze abgebaut werden." Lötzer weiter:

"Die Bundesregierung macht in diesem Pokerspiel bisher leider eine schlechte Figur. Wer eine staatliche Beteiligung bei Opel zum Tabu erklärt, gefährdet die Existenz tausender Opelaner. Es trägt schon groteske Züge, wenn Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg extra ein Treuhandmodell aus dem Boden stampfen will, nur um eine direkte staatliche Beteiligung zu umgehen.

Was wir brauchen, ist ein Gesamtkonzept für Opel, in das die Bundesländer mit Opel-Standorten einsteigen, eine Beteiligung der Belegschaft, Händler und Zulieferer sowie eine entsprechende Flankierung durch Bürgschaften des Bundes. Zusammen mit den Beschäftigten muss Opel zu einem sozialen und ökologischen Mobilitätskonzern umgebaut werden. Nur so können die Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden."

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