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"Schluss mit der Lohndrückerei und prekären Beschäftigung"

Im Wortlaut von Klaus Ernst,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.

Zu Gast in Bocholt: Klaus Ernst (4.v.l.), Parteivorsitzender und Mitglied im Fraktionsvorstand

Unter diesem Motto konnte ich am Freitag, dem 15. Juli, bei einem Pressegespräch in Bocholt (Kreis Borken, NRW) eine Unterschriftensammlung vorstellen und eröffnen. Es war mir eine Ehre, als Erstunterzeichner "gegen Ausbeutung und Lohndrückerei – für faire Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung" zu unterschreiben. Mit der Unterschriftensammlung fordert DIE LINKE. Borken die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Landkreis auf, für einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro, für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit und für 500 Euro Regelsatz in Hartz IV zu unterschreiben.   In den nächsten Wochen und Monaten werden Rainer Sauer und Anita Lohberg, Kreissprecher/innen in Borken, zusammen mit den anderen Mitgliedern auf der Straße, am Infostand und in den Stadtteilen Unterschriften sammeln und mit den Bürgerinnen und Bürgern über Bedingungen für gute Arbeit und eine gute soziale Absicherung ins Gespräch kommen.   Besonderes Highlight sind dabei die Aktionskisten, die mit Forderungen der LINKEN beklebt, ein Blickfang sein sollen und die Aufmerksamkeit der Passanten erregen sollen. Die Unterschriftensammlung soll bis zum 30. September laufen – danach werden die gesammelten Listen der Bundestagsfraktion DIE LINKE für ihre parlamentarische Arbeit übergeben. Alles in allem eine Aktion, die Vorbildcharakter hat.

Von Klaus Ernst

linksfraktion.de, 15. Juli 2011

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