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Mit Engagement und Leidenschaft: Queer-Empfang im SchwuZ

Nachricht von Gregor Gysi, Barbara Höll,

Barbara Höll, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Gregor Gysi, Vorsitzender der Bundestagsfraktion, Klaus Lederer, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus und Gloria Viagra (v.l.n.r.) beim Queer-Empfang der Fraktion im Berliner SchwuZ. Foto: Sandra Kaliga

 

Zum vierten mal luden die Berliner Abgeordnetenhausfraktion und die Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Queer-Empfang in das Berliner SchwuZ ein. Etwa 260 Lesben, Schwule, Trans* kamen.  Gloria Viagra, Berliner Drag-Queen, führte durch den Abend und interviewte den Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi, die queer-politische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Barbara Höll und den rechtspolitischen Sprecher der Berliner Abgeordnetenhausfraktion Klaus Lederer, nicht nur zu queerpolitischen Themen. Ades Zabel alias Edith Schröder, BKA Theater, zeigte, dass Neukölln manch amüsante Seite abzugewinnen ist.

Gregor Gysi und Zlata Bossina, Aktivistin der Gruppe quarterra, sprachen auf der Bühne über die Menschenrechtssituation in Russland. Zlata Bossina erläuterte die Gefahr der Verabschiedung eines Gesetzes gegen die so genannte "Homo-Propaganda" durch die Staatsduma im Herbst dieses Jahres. Dieses Gesetz existiert bereits in einigen Regionen Russland und hat zur Folge, dass bereits der Hinweis auf die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Trans* mit Strafen geahndet wird. Gregor Gysi versprach mitzuhelfen, Öffentlichkeit gegen diese Entwicklung zu schaffen und auch das Gespräch mit der KP Russlands zu diesem Thema zu suchen.

Der Empfang ging in die Abenddisko "Populärmusik" des SchwuZ über, und so tanzte eine bunte Mischung durch die Nacht. Das SchwuZ wurde 1977 aus der Homosexuellen Aktion Westberlin heraus gegründet und avancierte zum ersten alternativen Schwulen-Club West-Berlins. Auch heute noch steht das SchwuZ für politisches Engagement und spannende Partys. Schon lange findet im SchwuZ  nicht nur eine schwule, sondern ebenso eine lesbisch-schwule-trans* Kultur statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SchwuZ  boten mit viel Leidenschaft dem Queerempfang  der Linksfraktionen wieder einmal eine schöne Heimstätte.
 

linksfraktion.de, 18. April 2013

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