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Gregor Gysi besuchte Kuba und Nicaragua

Nachricht von Gregor Gysi,

Gregor Gysi besucht seit dem 12. Februar im Rahmen einer Südamerika-Reise mehrere Staaten und trifft dabei hochrangige Politiker und Staatschefs.

In Havanna fanden Gespräche im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas, im Parlament und im Außenministerium statt.

Neben den Beziehungen zwischen der Partei und der Linken, Deutschland und der EU und Kuba ging es u.a. auch um die Privatisierung des bisher staatlichen Handwerks in Kuba. Gegenstand der Gespräche waren auch die Entwicklungen und Veränderungen in Lateinamerika.

In Nicaragua fanden Gespräche mit Staatspräsident Daniel Ortega, Außenminister Samuel Santos, dem Parlamentspräsidenten René Nunez und Vertreterinnen und Vertretern der Opposition statt. Eine weitere Begegnung fand mit dem Künstler und Schriftsteller Ernesto Cardenal statt.

In den Gesprächen ging es um die Beziehungen der Linken zu den Sandinisten, die Steigerung der Bedeutung Lateinamerikas für die EU, um den Abschluss eines Assoziierungsabkommens von mehreren mittelamerikanischen Staaten - darunter auch Nicaragua - mit der EU, um den künftigen Umgang mit Honduras nach dem Putsch und um Wege zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, Armut und Analphabetismus in Nicaragua.

Gegenstand der Gespräche waren auch die scharfen und zugespitzten Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und der Opposition, wobei Gregor Gysi betonte, dass darüber der Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Analphabetismus nicht vernachlässigt werden darf. Gesprochen wurde auch über die neue Entwicklung linker Projekte - das bolivianische Modell - in Lateinamerika.

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