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Fraktion arbeitet mit gemeinnützigem IT-Unternehmen zusammen

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Nachhaltigkeit und Inklusion sind zwei wichtige Bausteine LINKER Politik. Wenn sie Hand in Hand gehen, ist das umso besser. Deswegen hat die Fraktion DIE LINKE im vergangenen Jahr eine Partnerschaft mit Europas größtem gemeinnützigen IT-Unternehmen AfB begonnen, um ausgemusterte IT- und Mobilgeräte fachgerecht zu entsorgen. Durch die Zusammenarbeit kann die Fraktion nicht nur sicher sein, dass Geräte professionell entsorgt, aufgearbeitet oder recycelt werden, sie trägt auch einen kleinen Teil dazu bei, dass bei der AfB Menschen mit Behinderungen arbeiten können. Denn die AfB ist ein anerkanntes Inklusionsunternehmen, das an 20 Standorten in Europa 380 Mitarbeiter beschäftigt. Etwa 47 Prozent der Arbeitsplätze der AfB nehmen Menschen mit Behinderungen ein. Und das auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Die Fraktion ist längst nicht der größte Kunde der AfB. Aber darum geht es nicht. Wichtig ist, dass der Weg in die Zukunft manchmal mit einem kleinen Schritt in die richtige Richtung beginnt. Deshalb freut sich die Fraktion auch über die Urkunde für sozial-ökologisches Engagement. Die Bilanz nach einem Jahr: 57 Prozent unserer ausgemusterten Geräte konnten nach Datenvernichtung, Hardware-Test, Ersatzteilbeschaffung, Reparatur, Aufrüstung und Reinigung wieder vermarktet werden. Damit trägt die Fraktion dazu bei, zumindest einen der vielen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen bei der AfB zu sichern. 

"Wir freuen uns sehr, dass uns die Bundestagsfraktion DIE LINKE ihre nicht mehr benötigten IT-Geräte übergibt und uns dabei die Vernichtung der darauf befindlichen Daten anvertraut. Ein wertvoller Beitrag für mehr Inklusion und Umweltschutz“, sagt Thomas Richter, Partnermanager der AfB gGmbH, über die Zusammenarbeit. 

"Ich kenne die AfB vom Netzwerk Stifter-helfen.de. Mein Verein hat sich über das Netzwerk (und damit über die AfB) preiswert mit Hard- und Software versorgt", sagt Tino Tschersich, Leiter der IT-Abteilung der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. "Durch die gute Erfahrung im Ehrenamt und als Alternative zur Verschrottung habe ich die AfB nun auch beruflich als Partner kennengelernt. Für mich hat die Zusammenarbeit mehrere Vorteile: Wir tun etwas für die Umwelt und die Nachhaltigkeit, zeigen soziales Engagement und nutzen qualitativ hochwertige Dienstleistungen, wie zum Beispiel die zertifizierte Datenvernichtung."

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