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Entschiedenes Mitfiebern

Im Wortlaut von Frank Tempel,

Neuseeland - England 1 : 2

Frank Tempel, LIVE IM STADION: "Mit Sportlerinnen und Sportlern des FSV Gößnitz sowie fußballinteressierten Damen aus Potsdam besuchte ich mein zweites WM-Spiel in Dresden. Das erste Spiel schaute ich in Leipzig - Iran gegen Angola.

Da es sich leichter mitfiebert, wenn man sich bereits vorher für ein Land entscheidet, habe ich mich frühzeitig für ein England entschieden. Auch in England haben es die Fußballerinnen sehr schwer. Ich wünschte ihnen daher den Sieg.

Im Spiel selbst haben die Engländerinnen schnell gezeigt, dass sie die bessere technische Ausbildung besitzen und taktisch besser aufgestellt waren. Die Neuseeländerinnen wussten das aber gut auszugleichen, indem sie oft den direkten Weg zum Tor suchten. Den Engländerinnen gelang es zwar, das Spiel zu kontrollieren, jedoch kam das erste Tor und insgesamt dritte WM-Tor trotzdem aus Neuseeland. In der zweiten Halbzeit legten die Engländerinnen aber nach und konnten so den Ausgleich und Führungstreffer für sich erzielen.

Im Gegensatz zu meinem ersten WM-Spiel konnte ich heute einem wesentlich besseren Fußball zuschauen. Ein Unentschieden wäre aber auch für Neuseeland verdient gewesen. Sehr gefreut hat mich die tolle Atmosphäre im Stadion. Keine dummen Fußball-Krawall-Chaoten, sondern ein interessiertes Publikum, das beiden Mannschaften für ihre guten Leistungen lobte."

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linksfraktion.de, 1. Juli 2011

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