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Vollzeitjobs und gute Löhne statt unsichere Teilzeit

Pressemitteilung von Susanne Ferschl,

„Minijobs sichern nicht die Existenz und bieten keine soziale Sicherheit - das hat die Pandemie mit Nachdruck gezeigt. Es ist daher erfreulich, dass unsere langjährige Forderung nach einer Überführung der Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nun offensichtlich auch in der Bertelsmann-Stiftung Anklang gefunden hat," kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den heute von der Bertelsmann-Stiftung vorgestellten Vorschlag zur Reform der Minijobs. Ferschl weiter:

„Allerdings ist die gleichzeitige Anhebung der sogenannten Gleitzone von bislang 1.300 Euro auf 1.800 Euro, mit reduzierten Sozialbeiträgen, nicht der richtige Weg. Teilzeitbeschäftigung ist oft unsicher und nicht existenzsichernd. DIE LINKE fordert neben dem Recht auf Arbeit auch das Recht auf Vollzeit. Eine Reduzierung der Arbeitszeit soll nur auf ausdrücklichen Wunsch der Beschäftigten hin möglich sein. Außerdem muss das Lohnniveau steigen - durch eine Stärkung der Tarifbindung sowie eine flächendeckende Lohnuntergrenze von 13 Euro pro Stunde."

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