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DIE LINKE. begrüßt wachsende Kritik am Bahn-Börsengang

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

Zu den wachsenden Zweifeln am Börsengang der Bahn erklärt Dorothee Menzner, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

Die Fraktion DIE LINKE. hat den Börsengang der Bahn von Anfang an abgelehnt. Wir begrüßen es, dass jetzt auch in den anderen Parteien nicht mehr nur über technische Details gestritten, sondern der Börsengang als solches öffentlich in Frage gestellt wird.

Zur Vorbereitung der Kapital-Privatisierung sind bei der Bahn bereits über 5000 Kilometer Schienennetz stillgelegt und 200.000 Arbeitsplätze im Unternehmen und bei Zulieferern abgebaut worden. Der Börsengang würde diesen Trend zum Nachteil von Fahrgästen und Beschäftigten verstärken. Von der Verschleuderung der mit öffentlichen Mitteln aufgebauten Bahn würden lediglich die institutionellen Anleger profitieren.

Um die anstehenden Aufgaben im Personen- und Güterverkehr optimal erfüllen zu können, müssen nicht die Eigentumsverhältnisse verändert werden, sondern vor allem die Struktur der Bahn. Das setzt voraus, dass die Führung der Bahn und der verantwortliche Minister sich mit dem Scheitern des Börsengangs nicht nur abfinden, sondern ihren verkehrten Kurs aktiv korrigieren.

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