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Deutschland muss in Kirgisien und Usbekistan humanitäre Hilfe leisten

Pressemitteilung von Sevim Dagdelen,

"Deutschland muss in Kirgisien und Usbekistan dringend humanitäre Hilfe leisten. Darüber hinaus muss das soziale Elend als eine der Ursachen des Konflikts beseitigt werden, das durch die neoliberale Umgestaltung Kirgisiens verursacht wurde", erklärt Sevim Dagdelen zu den schweren antiusbekischen Pogromen in Kirgisien. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für internationale Beziehungen weiter:

"Die humanitäre Katastrophe, die sich an der Grenze zu Usbekistan abspielt, muss dringend behoben werden. Deutschland muss seine guten Beziehungen zu Usbekistan nutzen, um die Grenzen für Flüchtlinge wieder zu öffnen. Dazu müssen Usbekistan und Kirgisien Soforthilfen erhalten. Usbekistan darf aber mit der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein gelassen werden. Auch Deutschland muss notfalls bereit sein, Flüchtlinge aus Kirgisien aufzunehmen. Statt in der Region lediglich militärstrategische Interessen im Kontext des Afghanistan-Krieges zu verfolgen, sollte sich die Bundesregierung für eine schnelle Verbesserung der humanitären Lage der Flüchtlinge einsetzen."

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