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Atomdebatte deckt Schwächen des Atomkonsens auf

Pressemitteilung von Hans-Kurt Hill,

Zur Debatte um das Abschalten alter Atomkraftwerke erklärt Hans-Kurt Hill, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

Die nun von allen Seiten vorgebrachte Forderung nach Abschalten alter Atomkraftwerke, bleibt auf halber Strecke stehen. Der Atomkonsens sieht vor, dass Laufzeiten von älteren auf neuere Atomkraftwerke übertragen werden können. Ohne gesetzliche Änderungen würde also ein Abschalten alter Atomkraftwerke dazu führen, dass einige der jüngeren Atomkraftwerke noch weit über das Jahr 2020 hinweg laufen könnten. Wer heute eine Laufzeitübertragung zulässt, ermöglicht also morgen das Betreiben von alten, störanfälligen Atommeilern.

Das Gebot der Stunde ist deshalb nicht, wie aus Reihen der Grünen gefordert, ein Festhalten am Atomkonsens, sondern dessen Aufkündigung. Alte Atomkraftwerke müssen ohne Übertragung der Laufzeiten stillgelegt werden. Nur so ist ein schnellstmöglicher Ausstieg aus der unbeherrschbaren Atomkraft möglich.

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