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Agrarressortforschung wird ausgeblutet

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

Anlässlich der heutigen, von der Linksfraktion initiierten Expertenanhörung im Bundstagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur Zukunft der Agraressortforschung erklärt die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE., Kirsten Tackmann:

Das Agrarressortforschungskonzept der Bundesregierung setzt aus Sicht der Linken das Ausbluten der deutschen Agrarressortforschung fort. Darauf haben auch verschiedene Experten in ihren Stellungnahmen hingewiesen.

Es ist ein Abbruchkonzept ausschließlich nach Kassenlage, das den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen an eine wissenschaftlich begründete Politikberatung der Bundesregierung nicht gewachsen ist. Es fehlt als Grundlage ein ambitioniertes agrarpolitisches Konzept. Stattdessen wird versucht, den Arbeitsplatzabbau durch rein administrativ von oben gedachte Umstrukturierungen zu kaschieren.

Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation sind Standortschließungen mit Verweis auf Synergien fragwürdig. Erst Recht, wenn damit der Verlust gerade in ländlichen Räumen so dringend benötigter und qualifizierter Arbeitsplätze vorangetrieben wird.

Dieses Agrarressortforschungskonzept ist ein finanziell kurzsichtiger, fachlich ideenloser, sozial unverträglicher und strukturpolitisch absurder agrarpolitischer Offenbarungseid.

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