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Roter Zucker und grauer Himmel

Im Wortlaut von Steffen Bockhahn,


Dreht Zuckerwatte auch bei trübem Wetter: Steffen Bockhahn (r.)

Von Steffen Bockhahn

Regen ist in Wahlkampfzeiten alles andere als optimal. Als ich mich am 29. Juni auf den Weg ins beschauliche Prisannewitz im Süden der schönsten Stadt der Welt machte, schwante mir beim Blick nach oben nichts Gutes. Über Prisannewitz, das erst durch die letzte Wahlkreisreform dem Wahlkreis 14 zugeordnet wurde, hing ein bleigrauer Himmel.

Mein Team war schon vor Ort und hatte uns einen Tisch und Strom organisiert. Die Zuckerwattemaschine war aufgebaut und meine Mitarbeiter beglückten vorbeikommende Kinder mit Luftballons. Viel mehr Begehrlichkeiten weckte jedoch die rote Zuckerwatte, deren Produktion ich kurzerhand zur Chefsache erklärte. Die erste war noch etwas unförmig, aber ich wurde besser. Abnehmer fanden sich reichlich – und zwar nicht nur Kinder.

Doch es passierte, was passieren musste. Gerade, als ich den Dreh heraushatte, fing es an zu regnen. Da Zuckerwatte bei Regen die unangenehme Eigenschaft hat, in Sekundenschnelle in sich zusammenzufallen, musste ein Dach her. Zum Glück hatte der örtliche Arbeiter-Samariter-Bund einen Unterstand gleich gegenüber. Also zogen wir mit Sack und Pack ins Trockene und retteten unsere Zuckerbestände. Dann ging es jedoch richtig los und die Produktion lief an. Es wurde auch höchste Zeit – die Schlange wurde länger…

linksfraktion.de, 29. Juni 2013
 

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