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Rente erst ab 67: Regierung verdreht und verdrängt Tatsachen

Nachricht von Matthias W. Birkwald,

"Die schwarz-gelbe Regierung behauptet, alles werde besser. Das ist eine grandiose Verdrehung und Verdrängung der Tatsachen. Nicht alles wird besser – im Gegenteil: vieles wird sogar schlechter“, kommentiert Matthias W. Birkwald die Aussagen zur Lage Älterer im heute im Kabinett von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgestellten Bericht über die Lage am Arbeitsmarkt. Birkwald weiter:

"Der Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Älteren ist in den vergangenen zehn Jahren nur auf mickrigem Niveau gestiegen. Wenn zehn Prozent der 64-Jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, dann kann das nicht ernsthaft als Erfolg verkauft werden. Bei Frauen dieser Altersgruppe beträgt die Quote sogar nur sieben Prozent. Zudem ist ein bestimmtes Muster erhalten geblieben: je näher die Menschen dem 65. Lebensjahr kommen, desto rasanter sackt der Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten unter ihnen ab.

Vieles ist sogar schlechter geworden: Wir haben heute weniger Ältere, die unmittelbar vor ihrem Renteneintritt in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind: nämlich 18 Prozent gegenüber 30 Prozent 1999. Auch bei den Abschlägen kann niemand, ohne zu lügen, davon reden, dass alles besser wird. Wir haben heute mehr und höhere Abschläge: Ende 1990er Jahre waren es noch knapp 50 Euro, um die die Renten gekürzt worden waren. Heute sind es 117 Euro! Damals waren davon gut 2400 Neurentnerinnen und -rentner betroffen, also eineinhalb Prozent. Heute sind es mehr als 330.000, also weit mehr als vierzig Prozent all jener, die in den Altersruhestand gehen. DIE LINKE bleibt also dabei: Die Rente erst ab 67 muss zurückgenommen werden!“

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