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Profite explodieren - Kräftige Lohnerhöhungen sind überfällig

Nachricht von Hüseyin Aydin,

Stahltarifrunde

Für den 6. Februar hat die IG Metall die Stahlarbeiter in Nordrhein-Westfalen zu massiven Warnstreiks aufgerufen. Dazu erklärt Hüseyin Aydin als nordrhein-westfälischer Bundestagsabgeordneter für DIE LINKE:

„Die Forderungen der IG Metall nach 8 Prozent mehr Lohn sind mehr als gerechtfertigt. Allein ThyssenKrupp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in den Bereichen Stahl und Edelstahl mehr als 2,4 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Angesichts der explodierenden Profite sind kräftige Lohnerhöhungen überfällig.

Die Konzernzentralen spielen auf Zeit. Trotz der glänzenden Ertragslage haben die Arbeitgeber der IG Metall auch in der zweiten Verhandlungsrunde keinerlei Angebot unterbreitet. Die angekündigten Warnstreiks sind die richtige Antwort auf diese Arroganz.

DIE LINKE steht zu Hundertprozent hinter den Kampfmaßnahmen der Stahlarbeiter. Ihre Aktionen motivieren auch andere Beschäftigte im Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit. Die Solidarität, die die Streikenden der Salzgitter AG den Nokia-Kollegen in Bochum entgegengebracht haben, ist ein Signal der Hoffnung.

Mit der Forderung nach Arbeitszeitverkürzungen für alte Arbeitnehmer hat die IG Metall in der laufenden Stahltarifrunde auch in Richtung Bundesregierung das richtige Signal ausgesandt. Die Rente mit 67 geht in die völlig falsche Richtung. Wenn junge Leute Arbeitsplätze finden sollen, dann muss die Arbeitszeit für Ältere reduziert werden. Dass die Beschäftigten der Stahlbranche dies auf ihre Fahnen geschrieben haben, ist Vorbild für alle anderen!“

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