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»Ökologisch verantwortbaren Tourismus, der nicht sozial ausgrenzen darf«

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Heute veranstaltete die Linksfraktion ihre 1. Tourismuspolitische Konferenz. Der Fraktionssaal der Linken im Bundestag ist mit mehr als 60 Vertreterinnen und Vertretern der Tourismuspolitik und Tourismusanbieter gut gefüllt.

Als Grundlage dafür hatte DIE LINKE ihre Tourismuspolitischen Leitbilder vorgelegt, die weiter diskutiert werden sollen. In seinem Einleitungswort formulierte Dr. Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE., die zentrale Herausforderung für eine Tourismuspolitik der Zukunft: die Verbindung von sozial gerechtem Tourismus, also die Möglichkeit zu reisen für alle, und einem ökologisch verantwortbaren Tourismus, der nicht sozial ausgrenzen darf.

„Die beste Tourismuspolitik ist Außenpolitik“, so der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken (CSU). Die notwendigen Diskussionen für Strategien von zukünftiger Tourismuspolitik müssen ideologisch unbelegt geführt werden. Das politische Sachinteresse gehöre in den Vordergrund.

Dass Sozialtourismus mehr Geld bringen kann, als er kostet, und eine der drei Säulen des nachhaltigen Tourismus sei, hob der französische Gast Eric Svoboda, Vorsitzender der Internationalen Assoziation für Sozialtourismus (IAST) hervor. Tilo Braune, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V., betonte, dass er alle fünf Punkte unser Tourismuspolitischen Leitbilder unterschreiben könne.

Der Tourismuspolitische Sprecher der Linksfraktion, Dr. Ilja Seifert, verwies anschließend auf eine weitere Komponente zukünftigen Tourismus: die Nutzbarmachung der Potenzen des ländlichen Raums. Einigkeit bestand unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei den Fragen zu barrierenfreiem Tourismus. Dieser nütze allen und sei unverzichtbarer Bestandteil nachhaltiger Tourismuspolitik.

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