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Mit Bioenergie in die Zukunft

Im Wortlaut von Katrin Kunert,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.

Katrin Kunert (Zweite von rechts)

 

2009 wurde die Altmark als eine von bundesweit 25 Bioenergie-Regionen in einem Bundeswettbewerb ausgewählt. Sie ist damit die einzige im Land Sachsen-Anhalt. Die Projektphase wird im Förderzeitraum von drei Jahren vom Regionalverein getragen und von Henning Kipp und Gerhard Faller-Walzer personell umgesetzt. Der Regionale Entwicklungsplan bildet den Rahmen für die zwei Wertschöpfungsketten,  welche die Projektbetreuer vorrangig im Blick haben. Das sind im Wesentlichen die Optimierung und Etablierung regional verträglicher Biogasanlagen und die effektivere Ausschöpfung der vorhandenen Biomasse zur Wärmeerzeugung.


Für meine Landtagskollegin Dr. Helga Paschke, dem Kreistagsmitglied Peter Zimmermann und mich stand der Austausch über die altmärkischen Potenziale in diesem Teilbereich der erneuerbaren Energien im Vordergrund. Mit den beiden altmärkischen Kreistagsfraktionen beabsichtigen wir unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, den mit unserer Studie "Energieausblick Altmark" eingeschlagenen Weg hin zu einer sich selbst versorgenden Region der erneuerbaren Energien zu entwickeln.    Im Landesfeuerwehrmuseum Stendal ließen wir uns im Anschluss auf die Geschichte des Brandschutzes in der Region und darüber hinaus ein. Der ehrenamtliche Leiter der Einrichtung Hauptbrandmeister Michael Schneider ließ uns in kurzweiligen 60 Minuten teilhaben an der Entwicklung von der Handspitze hin zu modernster Feuerlöschtechnik. Neben einigen Anekdoten gaben insbesondere die zahlreichen Ausstellungsstücke Zeugnis der Jahrzehnte alten Geschichte.    Der Tagesabschluss lag dann wiederum auf dem Sommertour-Schwerpunkt "Bäder in der Region". Die Stadt Seehausen hat sich 2008 für ihr über 70 Jahre altes Waldbad für ein Betreibermodell entschieden. Die Wittenberge Bäder GmbH ist seit dieser Zeit bemüht, einen attraktiven Freizeitbetrieb hier anzubieten. Ein Förderverein in Gründung möchte sich künftig ehrenamtlich ergänzend engagieren. Neben Spendenakquise sind eben auch kleinere Instandsetzungs- und Werterhaltungsarbeiten denkbar, so dass noch viele Generationen hier die ersten Schwimmzüge erlernen können. 

Von Katrin Kunert

linksfraktion.de, 14. Juli 2011

Zur Übersichtsseite der Reihe Sommer im Wahlkreis

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