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Heiße Diskussion um Zukunftsfragen

Im Wortlaut von Ingrid Remmers,

Ingrid Remmers im Gespräch mit Robert Sadowsky


Von Ingrid Remmers

 

Der Sommer war gerade eben angekommen, die Sonne und ein frischer Wind beflügelten den Optimismus in Sachen regenerativer Energie, da durfte ich die Fraktionskonferenz zum sozial-ökologischen Wandel eröffnen. In der kriselnden "Solarstadt" Gelsenkirchen wollten wir darüber sprechen, wie das zusammengeht: soziale Gerechtigkeit und ökologischer Wandel.

Eine Frage, die sich nicht jeder stellt, wie wir in der Diskussion mit Herrn Schaare von der Innovation City Management GmbH feststellen mussten. In der "Innovation City Bottrop" werden milliardenschwere, beeindruckende Modellprojekte zum Klimaschutz umgesetzt. Die soziale Perspektive wird dabei völlig ausgeblendet. Ein Beispiel für die Hemmnisse des Wandels brachte danach Prof. Dr. Ralf Marquardt ein, der die Schwierigkeiten beim Umbau der von kommunalen Stadtwerken gekauften STEAG darstellte. Im Anschluss stellte Olaf Jung für Mobilität Werk Stadt e.V. Alternativen zur einseitigen Straßen- und Autobahnfixierung der Verkehrsplanung dar.

Danach lösten wir das Plenum mit seinen spannenden Debatten (und hier wurde wirklich viel und frei und fachkundig diskutiert) auf, um uns in Arbeitsgruppen konzentrierter mit den Zukunftsfragen zu beschäftigen, die unsere Fraktion unter dem Label "Plan B" so umtreiben. Mit Robert Sadowsky, dem Bevollmächtigten der IG Metall Gelsenkirchen, machte ich es mir auf einer Couch im IG Metall Jugendraum bequem, um gemeinsam einen Workshop über die Zukunft der Arbeit zu leiten. Ob uns das die richtige Perspektive eingebracht hat, mögen die Teilnehmer beurteilen. Aber wenn ihr mich fragt: Es hat Spaß gemacht. Und alles in allem war es eine sehr lohnende Konferenz, bei der sich die viele Arbeit in der Vorbereitung ausgezahlt hat.

linksfraktion.de, 8. Juli 2013

 

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