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Wohngeldanhebung steht jetzt auf der Tagesordnung

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

Der Vizechef der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst, hat die Forderung der Kommunen nach einer Anhebung des Wohngelds begrüßt:

Die Hartz-Gesetze haben dazu geführt, dass immer mehr Menschen ihr Leben von einer Grundsicherung fristen müssen, die viel zu niedrig bemessen ist. Hunderttausende gehen darüber hinaus arbeiten, verdienen aber zu wenig, um sich und ihre Familien aus der Abhängigkeit von Hartz IV zu befreien.

Die Unternehmen und der Bund sparen sich gesund. Die Zeche zahlen die Kommunen, denen die Unterkunftskosten aus dem Ruder laufen sowie die Niedriglohnempfänger und Langzeitarbeitslosen. Neben einer Anhebung des Regelsatzes und der Einführung eines Mindestlohns von 8 Euro ist die Anhebung des Wohngelds eine wichtige Sofortmaßnahme. Nötig ist eine Anpassung an die reale Mietentwicklung, damit weniger Niedriglohnempfänger aufgrund ihrer Wohnkosten zu Hartz IV-Empfängern werden. Die Regierung sollte sich endlich für eine solche Reform öffnen.

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