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Vorschläge gegen Altersarmut kommen zur rechten Zeit

Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald,

"Nachdem sich in den vergangenen Tagen eine unheilvolle Allianz aus Bild-Zeitung, Bundesbank und Finanzministerium zusammengetan hat, um die gesetzliche Rente sturmreif zu schießen, bin ich froh über diese Stimme der sozialpolitischen Vernunft", erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu den heute vom Sozialverband Deutschland (SoVD) vorgelegten Vorschlägen zur Bekämpfung der Altersarmut. Birkwald weiter:

 

"Ich fordere Ministerin Andrea Nahles auf, den Rufen nach einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit und nach einer Absenkung des Rentenniveaus eine klare Absage zu erteilen. Der SoVD hat völlig Recht, dass viele Menschen in schlecht bezahlten und befristeten Jobs von Armutsrenten betroffen sind und immer mehr davon betroffen sein werden. 

 

Für DIE LINKE ist klar: Nur ein Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro brutto garantiert, dass man in Zukunft nach 45 Jahren Arbeit nicht auf das Sozialamt gehen muss. Die von der Bundesregierung geplante sogenannte 'Solidarische Lebensleistungsrente' verdient ihren Namen nicht. Sie ist ein Hohn und brächte im Westen gerade einmal 813 Euro netto und im Osten nur 765 Euro netto. DIE LINKE fordert deshalb eine Wiederanhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent und eine einkommens- und vermögensgeprüfte Solidarische Mindestrente. Niemand soll im Alter von weniger als 1.050 Euro netto leben müssen." 

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