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Union bietet nur Scheinlösung für Probleme von Berufsrückkehrerinnen

Pressemitteilung von Sabine Zimmermann,

"Die Hauptprobleme, mit denen Frauen mit Kindern zu kämpfen haben, wenn sie in den Beruf zurückkehren wollen, sind fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten und das diskriminierende Einstellungsverhalten vieler Arbeitgeber. Um diese Probleme muss die Bundesregierung sich kümmern, statt den Niedriglohnbereich der haushaltsnahen Dienstleistungen auszubauen und zu subventionieren", kommentiert Sabine Zimmermann den Vorschlag der Union, durch einen staatlichen Zuschuss für Haushaltshilfen Müttern den Berufseinstige zu erleichtern. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Wird die Kinderbetreuung nicht deutlich besser und schneller ausgebaut als bisher, werden in den nächsten Jahren zehntausende Frauen ohne Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder dastehen. Derzeit sind in den westdeutschen Bundesländern weniger als 50 Prozent der Kita-Kinder ab drei Jahren in einer Ganztagsbetreuung. Zudem weigern sich Arbeitgeber vielfach, Frauen mit Kindern einzustellen, weil sie angeblich nicht belastbar und flexibel sind – obwohl sie über gute Berufsabschlüsse verfügen und dieselben Arbeitgeber ständig über Fachkräftemangel klagen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf."

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