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SPD hat Chancen auf bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpasst

Pressemitteilung von Jörn Wunderlich,

„Mit der Vorstellung der heutigen Studie zum Thema Vereinbarkeit und Familie und Beruf aus Kinder und Elternsicht, stellt sich die SPD selbst ein schlechtes Abschlusszeugnis aus. In den letzten vier Jahren hätten die Arbeitsministerin und die Familienministerin in gemeinsamer Arbeit sehr viel mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf machen können, als das ElterngeldPlus einzuführen“, erklärt Jörn Wunderlich, Familienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Wunderlich weiter:

 

„Im Koalitionsvertrag waren ein paar Ansätze um die Vereinbarkeit zu verbessern, aber noch nicht einmal das Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle wurde umgesetzt, sondern immer auf das nächste Jahr verschoben. Was wir brauchen sind klare Impulse, die die Infrastruktur stärken. Wir fordern daher eine Stärkung der Infrastruktur für Kinderbetreuung und Pflege, eine nicht übertragbare Elternzeit von 12 Monaten für jedes Elternteil, Stärkung der Arbeitzeitautonomie für Eltern sowie eine Ausweitung des Kündigungsschutzes bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahrs des Kindes und ein Rückkehrrecht auf Vollzeit“.

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