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Shell Jugendstudie belegt soziale Spaltung der Gesellschaft

Pressemitteilung von Norbert Müller,

"Das Eigenlob der Familienministerin Manuela Schwesig ist fehl am Platze. Die neue Shell Jugendstudie sollte uns nicht nur zu denken geben, sie sollte endlich zum Handeln veranlassen", kommentiert Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die heute veröffentlichte Shell Jugendstudie 2015. Müller weiter:




"Armut ist ein zentrales Problem. Schulerfolg hängt immer noch von der sozialen Herkunft ab. Von den sozial benachteiligten Jugendlichen - und dazu gehört jeder sechste - kann nur jeder dritte positiv in die Zukunft schauen. Rund ein Fünftel der Jugendlichen besitzt immer noch kein Smartphone und ist damit aus Teilhabezusammenhängen ausgeschlossen. Diesen Jugendlichen ist die Politik auf besondere Art und Weise verpflichtet.

DIE LINKE fordert umgehend die Einführung einer sanktionsfreien Grundsicherung und einen massiven Ausbau der sozialen Infrastruktur, damit alle Kinder und Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Darüber hinaus müssen die Zukunftsperspektiven verbessert werden, wozu eine gute Schulbildung, gute Ausbildungs- und Studienplätze und später gute Beschäftigungsverhältnisse gehören. Dies sind die entscheidenden Weichenstellungen, damit alle Jugendliche optimistisch in die Zukunft schauen können."

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