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Rentenkürzung für DAX-Vorstände!

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

„Wenn sich der Arbeitgeberpräsident wirklich um die Überforderung der jungen Generation sorgen würde, dann würde er sich dafür einsetzen, dass junge Beschäftigte anständig bezahlte und unbefristete reguläre Jobs bekommen“, erklärt  Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Forderung des BDA-Präsidenten Kramer, die Sozialabgabenlast weiter unter 40 Prozent zu halten, das Renteneintrittsalter anzuheben und das Rentenniveau weiter abzusenken, um eine Überforderung der jungen Generation bei der Rente zu vermeiden. Klaus Ernst weiter:

 „In Wahrheit geht es dem Arbeitgeberverband um etwas anderes: Sein Ziel ist es, die Rentenbeiträge der Arbeitgeber möglichst gering zu halten, wenn nicht gar zu senken. Die Jüngeren sollen in Zukunft große Teile der Rente alleine in einer Privatversicherung finanzieren – ohne, dass sich die Arbeitgeber paritätisch an der Finanzierung beteiligen. In Zeiten von Niedrigzinsen und unsicheren Kapitalmärkten geht genau dieser Vorschlag zu Lasten der heutigen jüngeren Generation. 

Vorstände von großen DAX-Unternehmen, die durch die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber vertreten werden, beziehen im Alter Pensionen in Millionenhöhe und damit mehr als das Hundertfache dessen, was Rentnerinnen und Rentner im Durchschnitt in der Bundesrepublik an Rente bekommen. Wenn Renten gekürzt werden müssen, dann die der DAX-Vorstände!“

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