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Protest gegen G7-Finanzministertreffen

Pressemitteilung von Hüseyin Aydin, Katja Kipping, Ulla Lötzer,

Anlässlich des G7-Finanzministertreffen am 9. und 10. Februar in Essen kündigt die Fraktion DIE LINKE. Protest an. Für Katja Kipping, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, ist das Treffen ein "Gipfel der Ungerechtigkeit":

Anlässlich des G7-Finanzministertreffen am 9. und 10. Februar in Essen kündigt die Fraktion DIE LINKE. Protest an. Für Katja Kipping, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, ist das Treffen ein "Gipfel der Ungerechtigkeit": "Die Minister verwalten Unsummen von Geld, während soziale Probleme weltweit immer mehr zunehmen. Hier gehen Profite vor Menschen."

Zur anstehenden Diskussion über höhere Transparenz bei Hedgefonds meint Ulla Lötzer, Sprecherin der Fraktion für Internationale Wirtschaftspolitik und Globalisierung: "Hedgefonds ziehen wie Heuschrecken über das Land und grasen alles ab, was ihnen Rendite bringt. Auch Wohnungsgesellschaften wie die nordrhein-westfälische LEG sind vor ihnen nicht sicher. Die Opfer sind Beschäftigte und Mieter. Deshalb greift die geplante Transparenzinitiative zu kurz. Die 2004 erfolgte Zulassung von Hedgefonds muss wieder zurückgenommen werden."

In der laufenden Diskussion über Armut und Entwicklung in Afrika fordert DIE LINKE. konkrete Ergebnisse. Hüseyin Aydin, Obmann der Fraktion im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Die G8 haben vor zwei Jahren mit großem Medienaufwand einen Teilerlass der Schulden von 18 armen Ländern versprochen. Passiert ist praktisch nichts. Ein Land wie Madagaskar muss immer noch viermal so viel an Zinsen zahlen, wie es für sein Gesundheitswesen ausgibt. Die Banken des Nordens lassen Schwarzafrika ausbluten."

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