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Niedriglohnsektor ist Langzeitfolge der Agenda 2010

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

"Dass in Deutschland jeder vierte Beschäftigte für einen Niedriglohn arbeiten muss, ist eine von der Bundesregierung tolerierte Langzeitfolge der rot-grünen Agenda 2010", kommentiert Klaus Ernst, Mitglied im Spitzenteam der LINKEN für die Bundestagswahl und im Ausschuss für Arbeit und Soziales, die aktuellen Daten des Tarifarchivs der Hans-Böckler-Stiftung. Ernst weiter:

"Leider scheinen die Bedürfnisse von Menschen, die im Niedriglohnsektor beschäftigt sind, für Union und FDP keine Dringlichkeit zu haben. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn, wie ihn der Gesetzentwurf des Bundesrates vorsieht, würde die Lebensumstände von sechs bis acht Millionen Menschen verbessern und 300.000 Vollzeitbeschäftigten den demütigenden Gang zum Sozialamt ersparen. Trotzdem hat die schwarz-gelbe Mehrheit im Ausschuss für Arbeit und Soziales in den letzten vier Sitzungswochen viermal in Folge eine Behandlung durch den Bundestag verhindert."

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