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Nach Annapolis-Konferenz: Staatliche Verhandlungen zivilgesellschaftlich vorantreiben

Pressemitteilung von Wolfgang Gehrcke,

"Das Nahost-Treffen in Annapolis muss dringend in einen verbindlichen Fahrplan für den Weg zu einem lebensfähigen palästinensischen Staat münden", fordert Wolfgang Gehrcke unmittelbar vor Beginn seiner achttägigen Nahostreise. "Die Verhandlungen bleiben zwar hinter Oslo zurück. Dennoch ist es gut, dass über das Nahost-Problem international verhandelt wird", so der Sprecher für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE, der vom 30. November bis 7. Dezember Syrien, Jordanien und Israel bereist.

DIE LINKE will staatliche Verhandlungen für eine Zwei-Staaten-Lösung durch zivilgesellschaftliche Initiativen ergänzen. Vertrauensbildung ist nötig. Gehrcke wird während seiner Reise deshalb unter anderem Gespräche mit den syrischen und palästinensischen Verhandlungsführern bei der Annapolis-Konferenz führen und sich mit linken Abgeordnete der Knesseth und Vertretern der israelischen Friedensbewegung treffen. Die israelische Regierung hat zudem einen Gefängnisbesuch bei Marwan Barghouti, dem zu lebenslanger Haft verurteilten palästinensischen Führer, in Aussicht gestellt.

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