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Mehdorn will Bahn kalt privatisieren

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

„Falls hier weiter der Schwanz mit dem Hund wedelt und Hartmut Mehdorn seinen neuen Privatisierungsanlauf weiter verfolgt, muss die Bundeskanzlerin ein Machtwort sprechen. Denn Verkehrsminister Tiefensee ist scheinbar nicht in der Lage, dem Treiben des Bahnchefs Einhalt zu gebieten“, kommentiert Dorothée Menzner den Vorstoß des Bahnchefs, Teile des Konzerns auch ohne das öffentliche Börsengang-Procedere zu verkaufen. Weiter erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

„Nun tritt das ein, was viele bisher nicht sehen wollten: Anteile der Transportsparte der Bahn können auch ohne Börsengang veräußert werden. Während Minister Wolfgang Tiefensee zum Watschenmann der Regierung wird, reist Hartmut Mehdorn nach Nahost, wo er alles daransetzt, ein dickes Anteilpaket der DB ML AG direkt an Investoren zu verkaufen. Gelingt es ihm, so mindestens fünf Prozent der Anteile zu verkaufen, wäre das verkorkste Subholding-Konstrukt der Deutschen Bahn AG dauerhaft festgeschrieben.“

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