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Lohnerpressung darf nicht gängige Praxis werden

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

"Zur aktuellen Situation bei Volkswagen sagt die frisch gewählte Abgeordnete: "Die Übereinkunft der Volkswagen AG, des Gesamtbetriebsrates und der IG Metall den Golf-Geländewagen in Wolfsburg zu produzieren - und damit rund 1000 Arbeitsplätze mittelfristig zu sichern - ist zu begrüßen."

"Dorothée Menzner, Landesvorsitzende der Linkspartei Niedersachsen und neu gewählte Bundestagsabgeordnete, wird Anfang 2006 in Wolfsburg ihr Wahlkreisbüro eröffnen. Menzner, die in nächster Zukunft nach Steinhorst im Landkreis Gifhorn zieht, strebt als Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit im Parlament und in der Fraktion "Die Linke" unter anderem Verkehrspolitik an. Zur aktuellen Situation bei Volkswagen sagt die frisch gewählte Abgeordnete: "Die Übereinkunft der Volkswagen AG, des Gesamtbetriebsrates und der IG Metall den Golf-Geländewagen in Wolfsburg zu produzieren - und damit rund 1000 Arbeitsplätze mittelfristig zu sichern - ist zu begrüßen. Auch wenn die Auszubildenden, die es betrifft, nicht zum Haustarif beschäftigt werden. Durch die Eingliederung in die Auto-5000-GmbH werden sie 20 % weniger verdienen, als wenn sie in die Stammbelegschaft übernommen würden. Allerdings darf es nicht zur gängigen Praxis werden, von Seiten des Vorstandes mit Produktionsverlagerung ins Ausland zu drohen, um so Lohneinbußen zu erpressen. Es hat sich gezeigt, dass Lohnsenkung keine neuen Arbeitsplätze schafft - auch nicht bei Volkswagen. Und eine Unternehmenspolitik die lediglich auf die Entwicklung von Aktienkursen schielt, die jeden Stellenabbau mit Kurssteigerungen belohnt, ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Gut, dass Betriebsrat und IG-Metall mit diesem Kompromiss den Angriff auf den Haustarif abwehren konnte. Es gilt jetzt Attacken von Seiten der Unternehmer und vieler Politiker gegen Mitbestimmung und Tarifautonomie zurückzuweisen. Die gestern abend von der Delegiertenversammlung der IG Metall Wolfsburg beschlossenen elf Forderungen an die zukünftige Bundesregierung begrüße ich und werden von mir voll inhaltlich unterstützt, nicht zuletzt, da sie in allen wesentlichen Punkten der Programmatik der Linkspartei entsprechen."

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