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Kampf gegen Malaria verstärken

Pressemitteilung von Sylvia Gabelmann,

„Malaria ist neben Aids und Tuberkulose eine der weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten. Mehr als 1200 Menschen erliegen der Krankheit täglich, die Hälfte der Weltbevölkerung ist von einer Ansteckung bedroht. Am stärksten gefährdet sind dabei Kinder unter fünf Jahren und Schwangere. Betroffen ist insbesondere der afrikanische Kontinent, auf den rund 90 Prozent der Neuinfektionen entfallen“, erklärt Sylvia Gabelmann, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Unterausschuss für Globale Gesundheit, anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April. Gabelmann weiter:

„Besonders alarmierend ist, dass die Infektionszahlen von Malaria zuletzt leicht gestiegen sind. Grund dafür sind vor allem zunehmende Resistenzen der Mücken gegen die verabreichten Medikamente und eingesetzten Insektizide. Im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, die Malaria-Epidemien bis 2030 zu beseitigen. Dieses Ziel wird nur zu erreichen sein, wenn die Mittel für den Kampf gegen die Krankheit deutlich aufgestockt werden. Daher fordert DIE LINKE mehr Geld für den Globalen Fonds gegen Aids, Malaria und Tuberkulose sowie stärkere Investitionen in die öffentlich finanzierte Forschung und Entwicklung, insbesondere um der Problematik der Resistenzen zu begegnen.

Gleichzeitig gilt es, in den betroffenen Staaten die Armut und Ungleichheit massiv zu reduzieren und die Bildung zu stärken, denn Malaria ist eine stark armutsassoziierte Erkrankung. Die endgültige Beseitigung von Malaria ist nur mit einer ganzheitlichen Strategie im Sinne aller 17 UN-Entwicklungsziele zu erreichen.“

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