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Jeder Euro Betreuungsgeld fehlt beim Kita-Ausbau

Pressemitteilung von Diana Golze,

"Nach wie vor geben zu viele Mütter mit der Geburt ihrer Kinder die Berufstätigkeit nicht nur kurz- sondern längerfristig oder gar ganz auf. Je länger die Berufstätigkeit unterbrochen wird, desto schwieriger ist der berufliche Wiedereinstieg. Diesen typischen Verlauf, der durch das Betreuungsgeld seit nunmehr 100 Tagen auch noch gefördert wird, müssen wir durchbrechen", kommentiert Diana Golze, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Geburtentrends und Familiensituation in Deutschland. Golze weiter:

"Zu der so oft propagierten Wahlfreiheit der Eltern gehört, sich nicht zwischen Familie und Beruf entscheiden zu müssen, sondern beides miteinander vereinbaren zu können. Das geht nur mit guten Kitaplätzen. Jeder ausgezahlte Euro Betreuungsgeld aber fehlt vor Ort, um ein ausreichendes und hochwertiges Kita-Angebot zu schaffen. Deshalb bleibt DIE LINKE dabei: Das Betreuungsgeld muss abgeschafft und die frei werdenden Milliarden müssen in den Kita-Ausbau investiert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf haben wir vorgelegt und werden ihn bald im Bundestag beraten."

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