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Homophobie ächten

Pressemitteilung von Barbara Höll,

„Die Bundesfamilienministerin sollte von den Schirmherrschaft des Christivals 2008 zurücktreten“ fordert Barbara Höll, angesichts der von dem Veranstalter vertretenen Position zur Homosexualität. Die Sprecherin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Fraktion DIE LINKEN erklärt weiter:

„Beruhigt nehme ich die Antwort der Bundesregierung auf meine gestrige mündliche Frage im Bundestag zur Kenntnis, dass es innerhalb der Bundesregierung keine Minderheitenposition gibt, die die Konvertierung von Homosexuellen befürwortet. Konsequenterweise müsste die Bundesfamilienministerin, Ursula von der Leyen, von ihrer Schirmherrschaft Abstand nehmen.

So zog das Christival 2008 erst nach öffentlichem Druck Seminare zur Therapie der Homosexualität zurück. Weiterhin vertritt ein Teil der Veranstalter homophobe Positionen wie: ‚Wir stehen ohne Wenn und Aber hinter den biblischen Werten der Sexualität und nennen deshalb praktizierte Homosexualität eine Sünde’.

Ein öffentlich gefördertes und von der Bundesfamilienministerin unterstütztes Jugendtreffen sollte heranwachsenden Menschen Werte der Toleranz und der Demokratie vermitteln, statt Vorurteile zu schüren und Homophobie zu verbreiten. Bundeszuschüsse sollten zukünftig an Bedingungen geknüpft werden, die die Veranstalter dazu verpflichten Homophobie zu ächten.“

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