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Guttenberg in Jungs Spuren

Pressemitteilung von Paul Schäfer,

"Statt vorauseilend den Schulterschluss mit der Truppe zu üben, hätte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sich die ernste Besorgnis und die drängenden Fragen des Roten Kreuzes zu Eigen machen sollen. Doch wie sein Amtsvorgänger Franz Josef Jung hat er die ihm vorliegenden Fakten viel zu lange lieber ignoriert", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, neue Informationen über zu Guttenbergs frühe Kenntnis eines höchst kritischen Kundus-Untersuchungsberichts des Internationalen Roten Kreuzes. Schäfer weiter:

"Wie zu Guttenberg je zu der Einschätzung kommen konnte, der Bombenangriff sei angemessen und zwingend erforderlich gewesen, wird immer unverständlicher. Im Untersuchungsausschuss wird daher nicht nur über Zeitpunkte des Informationsflusses zu reden sein, sondern vor allem grundsätzlich über die Frage, unter welchen Umständen die Bundesregierung die Tötung von Zivilisten gutheißt."

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