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Große Unzufriedenheit in der Bundeswehr

Pressemitteilung von Christine Buchholz,

„Gemessen an der Zahl der Soldaten hat die Zahl der Vorgänge beim Wehrbeauftragten 2016 wieder einen Höchststand erreicht – nur im Jahr 2013 war die Vorgangsquote noch höher. Dies spiegelt die Unzufriedenheit in der Bundeswehr“, kommentiert Christine Buchholz, verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den neuen Jahresbericht des Wehrbeauftragten. Buchholz weiter:

„Hintergrund der Unzufriedenheit ist die Ausrichtung der Truppe auf den Dauereinsatz in über einem Dutzend Kriegs- und Krisengebieten. Der verheerende Anschlag in Mali in der letzten Woche in unmittelbarer Nähe zum Bundeswehrlager in Gao mit 77 Toten hat gezeigt, dass dieser Kurs keinen Frieden bringt, aber Leib und Leben der Soldatinnen und Soldaten gefährdet. Die Auslandseinsätze stellen überdies eine Dauerbelastung für die betroffenen Familien dar.

Es liegt auf der Hand: Die Richtung, die die Bundeswehr eingeschlagen hat, ist das Problem. Die Streitkräfte müssen nicht weiter aufgerüstet, sondern aus den internationalen Kriegsgebieten abgezogen werden.“

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