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Girl´s Day 2009: Zukunftstag in Krisenzeiten

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

„Die Krise ist von Männern gemacht, aber trifft vor allem Frauen und Mädchen. Sie haben nun erst Recht schlechtere Zukunftschancen, werden mit niedrigerem Lohn für gleichwertige Arbeit diskriminiert und in schlecht bezahlte Jobs oder Arbeitslosigkeit abgeschoben“, so Kirsten Tackmann anlässlich des 9. Girl´s Day. Die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Zum Kampf gegen diese strukturelle Diskriminierung gehört auch die Überwindung verstaubter Rollenbilder in der Gesellschaft und Arbeitswelt. Wenn Frauen in von Männern dominierten Berufen und Tätigkeiten eindringen, ist auch das ein Schritt hin zur Angleichung der Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen - auch wenn das Prinzip „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ erst dann erreicht ist, wenn die Tätigkeiten generell neu bewertet werden. Die Beseitigung der zugewiesenen beruflichen Rollenstereotype für Mädchen und Frauen gehört für DIE LINKE zur Durchsetzung ihrer uneingeschränkten Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen und an allen gesellschaftlichen Ressourcen.

Die Fraktion DIE LINKE beteiligt sich bereits zu dritten Mal erfolgreich am Mädchenzukunftstag. Am 23. April 2009 werden 12 Mädchen und junge Frauen durch die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau begrüßt und an Gesprächsrunden mit verschiedenen Abgeordneten der Linksfraktion teilnehmen. Sie gewinnen so vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiterinnen. Sie erhalten damit eine Vorstellung der vielfältigen Tätigkeitsbereiche im eher männlich dominierten Bundestag. Denn nur 30 Prozent der Abgeordneten des aktuellen Bundestags sind weiblich. In der Fraktion DIE LINKE sind 26 der 53 Abgeordneten Frauen.“

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