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Digitalisierung ist gestaltbar

Pressemitteilung von Jutta Krellmann,

„Wer Digitalisierung fördert, muss die Entgrenzung von Arbeit und die zunehmende Arbeitsverdichtung im Blick haben. Der Schutz der Beschäftigten muss neu gedacht werden. Personal- und Betriebsräte brauchen neue Instrumente und mehr Mitsprache. Burnout und Stress dürfen nicht den Kern der neuen Arbeitswelt bilden. Es bedarf endlich einer Anti-Stress-Verordnung im Arbeitsschutz“, erklärt Jutta Krellmann, gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Vorstellung des DGB-Index „Digitalisierung und Arbeitsintensivierung“. Krellmann weiter:

„Arbeitsbedingungen sind gestaltbar, die Digitalisierung ist es auch. Wir müssen es nur richtig angehen. Digitalisierung darf nicht nur als Rationalisierungsprogramm verstanden werden, sondern muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Dafür braucht es neue Initiativen zur Humanisierung der Arbeit.

DIE LINKE fordert, die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit von 48 auf 40 Stunden zu senken. Gleichzeitig müssen die Beschäftigten mehr Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitszeit erhalten. Sie müssen souverän über ihre Arbeitszeit entscheiden können. Es ist klar zu regeln, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein bestimmtes, ausreichendes Maß an freier Zeit zusteht, in der sie nicht abrufbereit sein müssen.“

 

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