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DGB verteilt rentenpolitische Ohrfeigen an Regierungsparteien

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

Mit Unterstützung reagierte der Vizechef der LINKEN, Klaus Ernst auf die jüngsten rentenpolitischen Vorschläge des DGB, der Maßnahmen gegen die grassierende Altersarmut fordert, und erklärt:

Die Gewerkschaften schauen offenbar mit derselben Sorge auf die Rentenpolitik dieser und der vorherigen Regierungen wie DIE LINKE. Auch wir befürchten, dass die Altersarmut wieder Einzug in Deutschland hält.

Die neue Studie zur Langzeitentwicklung der Rente ist vor allem ein Beleg für das Versagen der Schröder- und der Merkel-Regierung. Seit Rot-Grün wird auch die Rentenformel, die den Älteren jahrzehntelang zumeist auskömmliche Renten gesichert hat, systematisch zerstört. Die lebensstandardsichernde Rente wurde für zu viele zu einer Armutsrente gestutzt.

Die rentenpolitischen Vorschläge des DGB zur Zurückdrängung der drohenden Massenaltersarmut liegen sehr nahe bei denen der LINKEN. Auch wir wollen durch starke Gewerkschaften steigende Löhne garantieren und die Rente weitgehend armutsfest machen. Das garantiert für die meisten Menschen ein Altern in Würde. Die Vorschläge sind ohne weiteres bezahlbar und entlasten sogar die öffentlichen Haushalte von den sonst nötigen Sozialhilfe-Milliarden für Rentner. Den aktuellen Aufschwung messen wir daran, ob er nur einer für Kapitalbesitzer und Vorstände ist oder auch bei Arbeitnehmern und Rentnern ankommt. Mit uns jedenfalls wäre eine Einigung auf der Basis der DGB-Forderungen schnell möglich, weil sie im Interesse der Mehrheit sind.

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