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Das Rentenniveau muss wieder auf 53 Prozent angehoben werden

Pressemitteilung von Matthias W. Birkwald,

"Mit monatlich knapp 35 Euro für durchschnittlich verdienende Beschäftigte wäre eine Anhebung des Rentenniveaus weitaus billiger als die notwendigen 108 Euro Eigenbeiträge für die ineffiziente Riester-Vorsorge", kommentiert Matthias W. Birkwald das Grundsatzpapier der BDA (Bundesvereinigung der Arbeitgeber) und die Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die Propagandamaschine der Arbeitgeber läuft auf Hochtouren. Die BDA will noch mehr Steuermilliarden für die gescheiterte Riester-Rente versenken. Ein Fass ohne Boden wird man durch eine höhere Riester-Förderung nie dicht bekommen. Genau deshalb fordert DIE LINKE, die Subventionierung der Riester-Förderung, die allein 2015 3,3 Milliarden Euro verschlungen hat, zu beenden.

An der Anhebung des Rentenniveaus führt kein Weg vorbei. Da helfen auch die akrobatischen Berechnungen des IW nichts. Seit Jahren stagniert die durchschnittliche Versicherungsdauer bei 35 Jahren (Altersrenten). Das Rentenniveau durch ein verlängertes Erwerbsleben künstlich auf 47 Jahre hochzurechnen, geht damit an der Realität älterer Beschäftigter vollends vorbei. Gleichzeitig ging der Wert der erarbeiteten Entgeltpunkte von 0,84 (2005) auf mittlerweile 0,73 Punkte (2014) zurück.

Genau deshalb gilt: An einer Wiederanhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent führt kein Weg vorbei. Die Stärkung der gesetzlichen Rente ist für die Beschäftigten nachhaltiger und billiger als ein Festhalten am intransparenten und ineffizienten Drei-Säulen-Modell."


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