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CCS blockiert Jobs

Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter,

„Die vorgeschlagene Verpressung von Kohlendioxid blockiert zukunftsfähige Arbeitsplätze“, erklärt Eva Bulling-Schröter anlässlich der Vorstellung von Studien zu möglichen neuen Arbeitsplätzen in der Umweltbranche durch Bundesumweltminister Gabriel. Die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Zwar schaffen Umwelttechnologien neue Jobs, doch Sigmar Gabriel irrt, wenn er meint, die Abscheidung und unterirdische Verpressung von Kohledioxid (CCS) sei eine Arbeitsplatz schaffende Zukunftstechnologie.

Wer jetzt einer neuen und teuren Kohlekraftwerksgeneration mit der Begründung zum Leben verhilft, das dabei frei werdende CO2 per CCS vermeintlich umweltfreundlich verpressen zu können, blockiert für lange Zeit den Ausbau erneuerbarer Energien. Das kostet zukunftsfähige Jobs und hemmt Energieeinsparbemühungen. Denn die aufgepeppten fossilen Großkraftwerke sorgen dafür, dass weniger Arbeitsplätze bei der dezentralen regenerativen Energieversorgung entstehen. So manifestieren sich alte Strukturen, es gibt auch weniger Anreize Energieeffizienztechnologien einzusetzen.

Die übergroße Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in den potentiellen Speicherregionen lehnt die gefährliche CCS-Technologie ab. Nicht nur weil sie riskant ist, sondern weil jetzt schon Grundstücks- und Immobilienpreise angesichts künftiger CO2-Lager in den Keller rutschen. Das schadet wiederum der lokalen Wirtschaft, die mit weniger Sicherheiten weniger Kredite bekommt. Auch dies kostet Jobs.“

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