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Cannabis ohne Markt und Mittelstand – allein Konzerne sollen Kasse machen

Pressemitteilung von Diether Dehm,

„Die Hürden für den in Deutschland endlich wenigstens zum Teil freigegebenen Cannabisanbau verhindern perspektivisch Kleingewerbetreibende und mittelständische Unternehmen als Markteilnehmer. Das sind exakt diejenigen, die über Jahrzehnte der Illegalisierung couragiert getrotzt haben. Das Losverfahren läuft heraus auf ein einziges Konzernmonopol“, erklärt Diether Dehm, mittelstandspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Endes der Ausschreibungsfrist für medizinisches Cannabis in Deutschland. Dehm weiter:

„Weder können mittelständische Unternehmen auf die geforderte dreijährige legale Anbauerfahrung verweisen, denn bis dato war sämtlicher Anbau illegal, noch können sie die geforderten Mengen von mindestens 400 Kilogramm in absolut einbruchsicher bewachten, sporthallengroßen Gebäuden herstellen.

Klein- und mittelständischen Unternehmen sowie Neueinsteiger und Startups müssen künftig Vorrang haben auf dem entstehenden milliardenschweren Markt. Damit die Patienten endlich nicht mehr drei Monate auf ihr Mittel warten müssen. Damit die Gewinne nicht bei ausländischen Exporteuren verbleiben, sondern in Deutschland versteuert werden können. Und damit der Mittelstand gestärkt wird.“

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